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Chinas Metropolenpolitik in der Praxis: Rund 200 Ehrengäste besuchen Pekings 12345-Hotline

Pekinger Forum 2026 zur schnellen Bearbeitung von Bürgerbeschwerden

PEKING, Oct. 13, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Der Stadtbezirk Haidian nutzt große Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs), um die Bearbeitung einzelner Beschwerden durch eine ursachenorientierte, trendbasierte Governance abzulösen. Digitale Initiativen, die gezielt auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtet sind, zeigen bereits konkrete Wirkung: Jugendliche sind körperlich fitter, und die Verkehrsbelastung während des abendlichen Berufsverkehrs ist zurückgegangen.

Ein Medien-Snippet zu dieser Ankündigung ist über den folgenden Link abrufbar.

Modernisiertes Besuchskonzept: Digitale und intelligente Anwendungen hautnah erleben

„Ein Blick hinter die Kulissen der Hotline – und ein Einblick in Chinas moderne Stadtverwaltung.“ Das Besuchsprogramm wurde aufbauend auf der Veranstaltung von 2024 inhaltlich und konzeptionell weiterentwickelt. Es verknüpft die Praxis der Reform zur schnellen Bearbeitung von Bürgerbeschwerden (Swift Response to Public Complaints, SRPC) eng mit den Schwerpunkten des Forums und schafft ein international ausgerichtetes Format, das die Vermittlung von Konzepten, die Präsentation digitaler und intelligenter Anwendungen sowie den Austausch über konkrete Ergebnisse miteinander verbindet.

Im Rahmen des Forums 2026 wurden bei der Veranstaltung „Besuch der 12345-Hotline“ die neuesten Entwicklungen der vier intelligenten Systeme – intelligenter Arbeitsplatz, intelligenter Kundenservice, intelligente Agenten-Unterstützung und intelligenter Hub – in anschauliche, interaktive und unmittelbar erlebbare Anwendungsszenarien überführt. Im Mittelpunkt stand das Innovationslabor für digitale und intelligente Technologien der 12345-Hotline. Statt lediglich Erläuterungen anzuhören, konnten die Gäste reale Arbeitssituationen kennenlernen, Funktionsmodule selbst bedienen und so unmittelbar nachvollziehen, wie die bürgerorientierte Philosophie der Stadtverwaltung umgesetzt wird. Auf diese Weise erhielten sie einen umfassenden Einblick in das „Pekinger Modell“, das digitale und intelligente Technologien für die Verwaltung einer Megastadt nutzbar macht.

Beim Rundgang durch die Leitstelle der Hotline konnten die Gäste erleben, wie digitale und intelligente Technologien sämtliche Phasen der öffentlichen Dienstleistungen unterstützen.

Im Bereich des intelligenten Arbeitsplatzes wurde ein präzises Anruf-Prognosesystem vorgestellt. Es nutzt umfangreiche Daten aus unterschiedlichen Quellen, darunter Wetter- und Verkehrsdaten, um den Personaleinsatz wissenschaftlich fundiert zu planen und die verfügbaren Kapazitäten effizient zu koordinieren. Eine Echtzeitübersicht zur Einsatz- und Dienstplanung veranschaulichte den Gästen unmittelbar, wie die effiziente Bearbeitung von Bürgeranliegen organisatorisch unterstützt wird. 

Im Präsentationsbereich für intelligenten Kundenservice wurden verschiedene Angebote vorgestellt. Dazu gehörten fremdsprachige Servicekanäle in zehn Sprachen, spezielle Anlaufstellen für Unternehmen, die durchschnittlich mehr als 2.500 Anliegen pro Tag bearbeiten, sowie barrierefreie Videodienste mit Gebärdensprachunterstützung. Viele Gäste probierten vor Ort selbst die Funktion zur Übermittlung von Anliegen in der App Jingtong aus. Dabei konnten sie unmittelbar erleben, wie die KI Anliegen intelligent erfasst und automatisch entsprechende Bearbeitungsaufträge erstellt. 

Die KI-gestützte Fallbearbeitung, die intelligente Qualitätsprüfung und die Überprüfungsfunktionen des intelligenten Assistenzsystems demonstrierten den Besuchern, wie der gesamte Prozess von der Annahme bis zur Bewertung standardisiert und präzise unterstützt wird. 

Als „digitales Gehirn“ der Stadtverwaltung veranschaulichte der intelligente Hub, wie umfangreiche, bislang verstreute Daten zum Bürgerwohl in präzise Analysen für die Verwaltung überführt werden. Damit treibt Peking den Wandel von einer reaktiven Bearbeitung eingehender Beschwerden hin zu vorausschauender Problemerkennung, der systematischen Beseitigung von Ursachen und einer gezielten, datenbasierten Politikgestaltung voran.

200 Millionen Anliegen: Wie die Hotline Bürgernähe und Menschlichkeit vermittelt

Am Stand der 12345-Hotline ist zudem eine Ausstellung zur SRPC-Reform in Peking zu sehen, die zahlreiche Besucher angezogen hat. Die Entwicklung der Reform über mehr als sieben Jahre wird dort anschaulich dokumentiert. 

Bis heute hat die 12345-Hotline rund 200 Millionen Anliegen von Bürgern und Unternehmen bearbeitet. Sowohl die Lösungsquote als auch die Zufriedenheitsquote liegen kontinuierlich bei über 97 Prozent.

Hinter diesen Zahlen steht die tägliche Arbeit von mehr als 1.700 Beschäftigten im direkten Bürgerkontakt, die sich engagiert für ihre Aufgaben einsetzen. Zugleich verdeutlichen sie den „Pekinger Weg“ einer modernen Metropolenpolitik, der von den Bedürfnissen der Bürger bestimmt wird. Anhand konkreter Zahlen und anschaulicher Fallbeispiele konnten die Gäste unmittelbar nachvollziehen, wie die SRPC-Reform Bürgernähe mit effizienter Verwaltung verbindet.

Dialog ermöglichen: Pekings Erfahrungen mit der Verwaltung von Megastädten teilen

Der Besuch bot nicht nur Gelegenheit, die Verwaltungsarbeit vor Ort kennenzulernen, sondern auch, den internationalen Dialog über die Verwaltung großer Städte zu vertiefen. Durch die eigenen Eindrücke vor Ort gewannen die Gäste ein tiefes Verständnis dafür, wie Peking im Rahmen der chinesischen Modernisierung Digitaltechnik einsetzt, um eine bürgernahe Stadtverwaltung zu realisieren. Zugleich lieferte die Veranstaltung Anwendungsbeispiele, die auch für die Verwaltung von Megastädten weltweit von Interesse sein können.

Der Besuch der Hotline eröffnet internationalen Gästen einen unmittelbaren Einblick in Pekings Stadtverwaltung. Der Event vermittelt ein tieferes Verständnis dafür, wie die Stadt ihre komplexen Verwaltungsaufgaben bewältigt, und macht die Bürgernähe öffentlicher Dienstleistungen konkret erfahrbar. Zugleich fördert er den Austausch von Erfahrungen, die sich dokumentieren, auf andere Städte übertragen und international weitervermitteln lassen, und stärkt so die internationale Reichweite von Pekings Modell der Verwaltung von Megastädten.

Das Pekinger Forum 2026 zur schnellen Bearbeitung von Bürgerbeschwerden findet alle zwei Jahre statt. Die Ausgabe 2026 ist die vierte Veranstaltung dieser Reihe. Die Veranstaltung „Besuch der 12345-Hotline“ für hochrangige Gäste ist eine Begleitveranstaltung des Forums und dient als dauerhaftes Schaufenster, um der Welt kontinuierlich Chinas Praxis der Stadtverwaltung zu präsentieren und den internationalen Austausch und Dialog zu fördern. 

Das diesjährige Forum findet am 12. und 13. Oktober in Peking statt. Es steht unter dem übergeordneten Leitmotiv „Bürgerorientierte Stadt, bessere Zukunft“ und dem Jahresthema 2026 „Das Zeitalter digitaler Intelligenz und die bürgerorientierte Stadt“. 

Im Rahmen des Forums werden zudem verschiedene Ergebnisse veröffentlicht. Dazu zählen wissenschaftliche und theoretische Arbeiten zur SRPC-Reform, Bewertungsberichte zu städtischen Hotlinediensten und deren Wirksamkeit auf globaler und nationaler Ebene sowie ausgewählte Fallbeispiele aus der Stadtverwaltung weltweit.


Ansprechpartnerin: Frau Zhu, Tel.: 86-10-63074558

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